#8. Abschalten
Es ist ein Kommen und Gehen, ein Hallo und ein Wiedersehen... Bei diesem ganzen Druck, kapitalistischem Denken und der ständigen Transparenz durch Smartphones und Facebook, wo bleibt da die Zeit um mal in sich zu gehen und sich zu fragen, ob es wirklich das ist, was wir wollen. Was wollen wir eigentlich? Heute sind wir uns ganz sicher, dass wir später mal studieren, vielleicht uns auch schon auf jene Passion konzentriert haben aber schon morgen könnten wir alles auf den Kopf stellen. Uns um 180° ändern, Freunde aufgeben oder anfangen endlich etwas zu tun.
Woran können wir uns festhalten, wo ist die Beständigkeit im Leben, wenn die Zeit und das Schicksal uns alles nimmt und gibt? Ich schätze wohl, es gibt nichts, bei dem wir uns zu 100% sichern sein können, dass es ewig hält, aber Menschen zu vetrauen und ein Risiko einzugehen, das macht das Leben doch erst lebenswert. Was wären wir für fade und triste Wesen, wenn wir nicht unsere Geschichte erlebt hätten? Gute Zeiten lassen dich weitermachen und schlechte lehren dich. Das Universum scheint zu geben und zu nehmen. Doch wenn du nicht bereit bist zu geben, dann erwarte nichts von der Zukunft. Leute, macht euch nicht verrückt, denn manchmal ist das einzige, was wir brauchen, einen gemütlichen Ort, an dem wir uns entfalten können und einen Schalter. Einen Schalter für unser Gehirn, damit es mal für ein paar Stunden aufhört zu denken.
xoxo
Lina
